Hermes

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Orpheus, Eurydike und Hermes (35 kB)   Sohn des Zeus und der Maia, auf der Kyllene in Arkadien geboren, der Gott im Steinhaufen, in dem sich ein aufgerichteter Stein oder eine Herme befand, einer der ältesten und vielseitigsten Gottheiten. Als Gott der Herden förderte er das Wachstum der Tiere, er wurde deshalb oft mit einem Widder auf den Schultern dargestellt. Da der Steinhaufen auch als Wegweiser diente war Hermes auch Gott der Wege, Schutzherr der Wanderer und wurde selbst mit Reisehut und Flügelschuhen dargestellt. Als Gott des Handels und Marktes schützte er die Kaufleute, ihm als dem Gott des Glückes schrieb man den nach ihm genannten Glücksfund zu. Er war der schnelle, junge Götterbote, geleitete die Götter und erledigte deren Botendienste, als Herold trug er einen Heroldstab. Dieser Stab, eigentlich ein Zauberstab, diente ihm auch zum einschläfern, daher gilt Hermes auch als Gott des Schlafes und der Träume. Er war auch der schlaue Gott der Diebe und Betrüger, der seinen Sohn Autolykos das Stehlen lehrte. Er selbst hatte als Säugling mit List Apollons Rinder entführt und Apollon dafür die von ihm aus einem Schildkrötenpanzer gefertigte Lyra überlassen. Als immer einen Ausweg Findender war er der Gott der Redekunst und des Denkens und als solcher Schutzgott der Schulen und der Palaistra. Als Seelengeleiter führte er die Verstorbenen in die Unterwelt. Hermes war Vater des Pan und des Hermaphroditos.

röm. Mercurius


 Letzte Änderung: 22.04.2006