Musen

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In der Antike die Schutzgöttinnen der Künste (Gesang, Musik, Tanz, Dichtung) und später der Wissenschaften, überhaupt aller geistigen Tätigkeiten. Mnemosyne gebar sie dem Zeus in Pierien am Olymp. Ihre Zahl wurde u.a. mit drei, sehr früh schon mit neun angegeben. Die Neunzahl setzte sich durch. Hesiod benannte sie zuerst. Ihre Kultorte waren Pierien, der Helikon mit der Quelle Hippokrene und Delphi mit der Quelle Kastalia. Ihren Gesang führte Apollon als Musenführer.
Die Musen inspirierten die Dichter zum Schaffen, standen ihnen belehrend und hilfreich zur Seite, deshalb wurden sie in den Proömien der Werke angerufen. Erst in spätrömischer Zeit wurden ihnen bestimmte Bereiche zugeordnet:
  1. Erato – Lyrik, erotische Poesie
  2. Euterpe – Flötenspiel
  3. Kalliope – epische Dichtung
  4. Kleio – Geschichtsschreibung, epische Dichtung
  5. Melpomene – Tragödie
  6. Polyhymnia – Tanz, Musik
  7. Terpsichore – Lyra, Tanz
  8. Thaleia – Lustspiel
  9. Urania – Sternkunde


 Letzte Änderung: 22.04.2006