Tyche

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Göttin des "Schicksals", des (glücklichen) Zufalls, der guten und bösen Fügung, die erhöht und erniedrigt und launenhaft und unberechenbar den Wechsel der Geschicke herbeiführt. Sie wurde meist mit Füllhorn, Flügeln und Steuerruder, zum Zeichen ihrer Wandelbarkeit und Unsicherheit ihrer Gaben auch auf rollender Kugel oder mit Rad dargestellt. Der Glaube an die alles beherrschende Tyche kam besonders im Hellenismus auf, als der Glaube an das Wirken der Götter erschüttert oder verloren war, in den gewaltigen Kämpfen Alexanders des Großen und der Diadochen die festgefügte Ordnung der Polis auseinandergebrochen war und ein blindes, vernunftloses Schicksal zu herrschen schien. Einzelne Städte verehrten die Tyche als Stadtgöttin, z.B. Antiocheia und Alexandreia, sie erscheint auch als Begleiterin des Menschen durchs Leben.

röm. Fortuna


 Letzte Änderung: 22.04.2006